Mission
tunZürich.ch begeistert mit starken Messeauftritten und ansprechender Kommunikation junge Leute für Technologie und Naturwissenschaften. Die Attraktivität dieser Berufe wird oft verkannt. Zu wenig SchulabgängerInnen ergreifen ein Naturwissenschafts- oder Ingenieurstudium oder erlernen Berufe dieser Fachgebiete. Diesem Mangel, der die wichtigsten Industriezweige der Schweiz betrifft, wirkt tunZürich.ch entgegen.Mangel an Fachkräften in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Bern, 01.09.2010 - Der Bundesrat hat den Bericht „Mangel an MINT-Fachkräften in der Schweiz“ verabschiedet. Der vom Eidgenössischen Departement des Innern in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement erstellte Bericht ist die Antwort auf mehrere Vorstösse zur Frage nach dem Ausmass, den Ursachen und den Folgen eines Fachkräftemangels im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).Der Bericht zeigt auf, dass in der Schweiz ein Mangel an MINT-Fachkräften herrscht. Besonders ausgeprägt ist er in den Bereichen Informatik, Technik und Bauwesen. Der Mangel ist stark konjunkturabhängig, doch trotz einer Abschwächung aufgrund des rezessionsbedingten Einbruchs der Volkswirtschaft Ende 2008 blieb in bestimmten Bereichen ein Mangel an MINT-Fachkräften bestehen. Der Mangel ist damit auch strukturell bedingt. Im nächsten Aufschwung ist wieder mit einer wachsenden Fachkräftelücke im MINT-Bereich zu rechnen.
Der Arbeitsmarkt hat zwischen 2004 und 2009 auf die Verknappung an verfügbaren MINT-Fachkräften mit einer deutlichen Lohnsteigerung und einer erhöhten Rekrutierung ausländischer MINT-Fachkräfte reagiert. Demgegenüber blieb die Zahl der Studienabschlüsse in MINT in den letzten Jahren relativ bescheiden. Der Frauenanteil in MINT-Studiengängen ist in der Schweiz ausgesprochen tief.
Die Interessen und damit verbunden die berufliche Ausrichtung von Jugendlichen stehen in einem hohen Grade bereits am Ende der obligatorischen Schulzeit fest. Zeigen Jugendliche im Alter von 15 Jahren in MINT-Fächern Interesse und gute Leistungen und schätzen sie ihre Leistungsfähigkeit als gut ein, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie später ein MINT-Studium ergreifen. Bei Jungen trifft diese Konstellation noch in einem viel höheren Masse zu als bei Mädchen. Verschiedene Faktoren lassen junge Frauen trotz vorhandenem Talent einen Entscheid gegen einen MINT-Studiengang fällen.
Zu wenig Fachkräfte in Technikberufen
Ein Problem der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit ist gemäss Studie des WEF die geringe Anzahl Studierender an Universitäten. Dies führe dazu, dass es zu wenige ausgebildete Fachkräfte auf dem Markt gebe. Vor allem in der Technikindustrie mangle es an Ingenieuren.
Mangel an ausgebildetem Nachwuchs
Der Bundesrat warnt vor einem Mangel an ausgebildeten Fachkräften in Mathematik, Naturwissenschaften, informatik und Technik. Wie es soweit kommen konnte erfahren sie in dem 10vor10-Beitrag des SF vom 1. September 2010.














